Einbahnstraße?

Im Zuge des letzten Artikels habe ich mir noch ein paar mehr Gedanken zur Kommunikation und Einwegkommunikation1 gemacht.

Die Kontaktaufnahme

Diese Frage beschäftigt mich seit einer langen Zeit: Wie finde ich Personen, mit denen ich reden kann, die aber auch mal mit mir reden?

In meinem Umfeld (außerhalb des familiären)  ist das eher so, dass ich mich als die Person fühle, die ständig andere dazu bewegen muss, mit mir zu reden. Wenn ich schweige, scheint das für die anderen eher ein Segen zu sein. Und dann wird nur nach dem Motto "Du bist so ruhig, bist du krank?" reagiert.

Aber ich würde aus auch mal toll finden, wenn Leute mal auf mich zukommen würden. Oder liegt es an mir, dass das keiner tut?
Rede ich zu viel? Wirke ich wie jemand, der nur von sich reden will?

Der Außenseiter?

Wenn ich mir so darüber Gedanken mache, kommt da auch das Gefühl wieder, nur ausgeschlossen zu sein (welches sich seit der 11. Klasse und dem Linksaktiv stark vermindert bis aufgelöst hat), dass niemand mit mir redet, weil ich ein Außenseiter bin, mit denen ja niemand etwas zu tun haben möchte. Aber was habe ich da an mir, das das auslöst? Gibt es ein gesellschaftliches Gedächtnis, das weiß, dass ich von der 7. bis zur 10. schon Außenseiter war?

Bin ich zu Besserwisserisch? (Wobei ich das glatt mit "Ja." beantworte, nachdem ich bei zu vielen Leuten so rüberkomme)

Ab hier hat sich herausgestellt, das ich erfolgreich einen Zwei-Wege-Kontakt hergestellt habe, und sich meine Einstellung dazu somit geändert hat. Jetzt komm ich nicht mehr weiter. Es ist offensichlich Zufall, wann es klappt und wann nicht. Edit: Wer?


1 Hier im Sinne einer Einbahnstraße.

Christoph Schulz

Christoph Schulz
I am Dev. Maybe.

Packaging Fractal as DEB 1/?

Nothing happend here for some time, so let's write something. :)Because I am crazy I decided trying to package Fractal (Gnomes's GTK Matr...… Continue reading